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1001 Umnachtungen – Was kann Kunst in einer post-orientalistischen post-migrantischen Welt?

Workshop mit Leyla Jagiella

In Kunst bildet sich, gewiss mindestens seit der Antike, immer das Selbstbild einer Gesellschaft ab, aber auch die Begegnung mit dem „Fremden“. Nicht selten macht es sich Kunst auch bewusst zur Aufgabe Fremdheit zu überwinden, aber auch ebenso oft hat Kunst dazu beigetragen, Fremdheit zu konstruieren. In der Ausrichtung des „Orientalismus“, die unsere Diskurse über das Verhältnis zwischen Europa und seinen südlichen und östlichen Nachbarn bis heute nachhaltig prägt, ist diese Konstruktion von Fremdheit in besonderer Deutlichkeit zum Ausdruck gekommen. Immer aber auch mit Ambivalenz besetzt, denn der dort dargestellte Orient diente gleichzeitig immer auch als Projektionsfläche für eigene unterdrückte Wünsche und Sehnsüchte. Wir wollen in unserem Workshop einen kurzen Streifzug durch die Geschichte dieser Ambivalenz unternehmen und schauen, was diese mit dem ganzen politischen Unsinn zu tun hat, der in unseren Tagen wieder besonders wirkmächtig wird. Gleichzeitig wollen wir uns fragen, ob wir hier auch positive Potentiale entdecken können, mit denen Kunst heute zu einer zunehmend divers werdenden Gesellschaft sprechen kann.

Wir bitten um Anmeldung per Mail: eva.busch@atelierautomatique.de

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